Anleitung
Bilder fürs Web optimieren
Ein Foto von mehreren Megabyte in wenigen Minuten auf ein web-taugliches Maß bringen – verkleinern, komprimieren und in WebP umwandeln. Kostenlos, ohne Vorwissen, ohne teure Software.
Zuletzt geprüft: Juli 2026
Was Sie brauchen
- Das Originalbild als JPG oder PNG
- Einen aktuellen Browser (mehr braucht der schnellste Weg nicht)
- Eine grobe Vorstellung der Zielbreite in Pixeln
Falls Sie unsicher sind, welche Maße und welches Format Sie überhaupt brauchen, klärt das der Leitfaden Bilder für die Website: Formate, Pixelmaße und Richtwerte für die Dateigröße. Diese Anleitung zeigt das reine Machen.
Schritt für Schritt
Der schnellste Weg führt über Squoosh – ein kostenloses Werkzeug, das im Browser läuft und alles in einem Rutsch erledigt: verkleinern, umwandeln, komprimieren.
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Squoosh öffnen und Bild laden
Squoosh läuft direkt im Browser, ohne Installation, und verarbeitet Ihr Bild lokal auf dem eigenen Rechner – es wird nichts hochgeladen. Ziehen Sie das Foto einfach ins Fenster.
Squoosh öffnen (öffnet in neuem Tab) -
Auf die Zielbreite verkleinern
Aktivieren Sie rechts unter „Resize" das Verkleinern und tragen Sie die gewünschte Breite in Pixeln ein – etwa 1920 für ein großes Kopfbild oder 1600 für ein normales Inhaltsbild. Die Höhe passt sich automatisch an.
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Als Format WebP wählen
Wählen Sie rechts als Ausgabeformat „WebP". Squoosh zeigt links das Original und rechts das Ergebnis nebeneinander – so sehen Sie sofort, ob die Qualität stimmt.
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Qualität einstellen
Stellen Sie die Qualität auf etwa 75. Beobachten Sie dabei die Dateigröße, die Squoosh unten anzeigt. Drehen Sie herunter, bis Sie den ersten Unterschied bemerken, und gehen Sie dann eine Stufe zurück.
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Herunterladen und prüfen
Klicken Sie unten rechts auf Herunterladen. Prüfen Sie zum Schluss die Dateigröße: Ein Inhaltsbild sollte unter etwa 150 Kilobyte liegen, ein großes Kopfbild unter 200 bis 300 Kilobyte.
Kostenlose Werkzeuge
Squoosh ist unsere Empfehlung für den schnellen Einzelfall. Je nach Vorliebe und Betriebssystem gibt es gute kostenlose Alternativen:
- Squoosh (öffnet in neuem Tab): im Browser, für Windows, Mac und Linux. Verkleinern, WebP und Qualität in einem Werkzeug, verarbeitet lokal ohne Upload.
- IrfanView (öffnet in neuem Tab) (Windows): schlanker Klassiker, für Privatnutzung kostenlos. Auch für viele Bilder auf einmal.
- Vorschau (Mac): bereits eingebaut. Über „Werkzeuge → Größe anpassen" verkleinern und über „Exportieren" das Format wählen – für den schnellen Einzelfall ausreichend.
- GIMP (öffnet in neuem Tab) (Windows, Mac, Linux): vollwertiger, kostenloser Bildeditor. Mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Einarbeitung – lohnt, wenn Sie ohnehin bearbeiten wollen.
- TinyPNG (öffnet in neuem Tab): im Browser, komprimiert JPG, PNG und WebP sehr gut. Verkleinert allerdings nicht die Pixelmaße – dafür vorher eines der anderen Werkzeuge nutzen.
Hinweis zum Datenschutz: Squoosh verarbeitet Bilder direkt im Browser, ohne sie an einen Server zu senden. Online-Dienste wie TinyPNG laden das Bild dagegen hoch. Bei vertraulichen Motiven ist der lokale Weg vorzuziehen.
Viele Bilder auf einmal
Wenn nicht ein Bild, sondern ein ganzer Ordner ansteht, lohnt ein Werkzeug für die Stapelverarbeitung. Es wendet dieselben Einstellungen – Zielbreite, Format, Qualität – auf beliebig viele Bilder gleichzeitig an.
- XnConvert (öffnet in neuem Tab): kostenlos für den privaten Gebrauch, für Windows, Mac und Linux. Auf Stapelverarbeitung ausgelegt.
- IrfanView (Windows) bringt unter „Datei → Batch-Konvertierung" eine eigene Stapelfunktion mit.
Wenn Ihnen das alles zu umständlich ist oder regelmäßig viele Bilder anfallen: Eine gut gebaute Website erzeugt aus einem Bild automatisch die passenden Größen und Formate. Dann laden Sie einmal ein vernünftiges Ausgangsbild hoch, den Rest erledigt die Technik.
Lieber gar nicht selbst kümmern?
Wir bauen Ihre Website so, dass sie jedes hochgeladene Bild automatisch verkleinert und ins richtige Format bringt – Sie laden hoch, die Seite bleibt schnell.
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