Datenschutz-Check für Websites Was Ihre Website ungefragt an Dritte sendet

Eine technische Prüfung auf datenschutzrelevante Einbindungen: fremde Schriften, Tracking, fehlende Pflichtangaben. Sie bekommen einen schriftlichen Bericht mit dem, was gefunden wurde – kostenlos und ohne Gegenleistung.

Warum das überhaupt jemanden interessiert

Die meisten Websites senden Daten an Dritte, ohne dass ihr Betreiber davon weiß. Eine eingebundene Schrift, eine Karte, ein Video, ein vergessenes Statistik-Skript – jedes davon überträgt die IP-Adresse jedes Besuchers an einen fremden Server, oft in die USA. Das ist nicht automatisch verboten, aber es muss genannt werden, und manches braucht vorher eine Einwilligung.

Wer das nicht weiß, kann es nicht in Ordnung bringen. Genau dafür ist dieser Check da: Er sagt Ihnen, was tatsächlich passiert, wenn jemand Ihre Seite aufruft. Nicht was im Impressum steht, sondern was die Technik macht.

Was dieser Check nicht ist: keine Rechtsberatung. Eine rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls ist Anwältinnen und Anwälten vorbehalten. Wir prüfen die Technik und benennen, was wir finden. Für verbindliche Aussagen zur Rechtskonformität brauchen Sie eine fachkundige Prüfung.

Umfang

Was geprüft wird

  • Externe Dienste

    Welche fremden Server beim Aufruf Ihrer Seite Daten erhalten – Schriften, Karten, Videos, Skripte. Und ob das beim bloßen Lesen passiert oder erst bei einer Handlung.

  • Schriften

    Werden Google Fonts oder andere Schriften von fremden Servern geladen? Das ist der häufigste Grund für Abmahnschreiben – und in einer Stunde behoben.

  • Tracking und Werbung

    Analytics, Tag Manager, Meta-Pixel und Ähnliches – und ob sie vor einer Einwilligung starten, was sie nicht dürfen.

  • Pflichtangaben

    Ist ein Impressum mit Anschrift und Kontakt erreichbar? Gibt es eine Datenschutzerklärung, und nennt sie die Dienste, die wir tatsächlich gefunden haben?

  • Verschlüsselung

    Läuft die Seite durchgängig über HTTPS, leitet sie unverschlüsselte Aufrufe weiter, und sind die üblichen Sicherheits-Header gesetzt?

  • Formulare

    Gibt es bei Kontakt- und Anmeldeformularen einen Hinweis darauf, was mit den Daten geschieht, und einen Verweis auf die Datenschutzerklärung?

Warum kostenlos – und wo Geld ins Spiel kommt

Der Bericht entsteht automatisiert. Ein Programm liest den Quelltext und die Antworten Ihres Servers und schreibt auf, was es findet. Das kostet uns wenig, also kostet es Sie nichts. Wir halten nichts davon, für eine Maschinenausgabe Geld zu verlangen.

Bezahlt wird das, was danach kommt: die Behebung. Schriften lokal einbinden, Tracking hinter eine Einwilligung legen, Pflichtangaben ergänzen, Formulare sauber machen. Das ist Handarbeit an Ihrer Website – und genau unser Beruf.

Wenn Sie den Bericht nehmen und alles selbst erledigen: auch gut. Dann haben Sie eine sichere Website, und wir haben eine Viertelstunde investiert. Wer uns kennt, kommt wieder – und wer es selbst kann, wäre ohnehin kein Kunde geworden.

Soll es über den Datenschutz hinausgehen: Der Website-Check zum Festpreis ist ein Schnell-Check über Tempo, Barrierefreiheit, Technik und Auffindbarkeit – ähnlich einem PageSpeed-Bericht, nur verständlich erklärt. Wirklich in die Tiefe gehen die beiden Audits: das SEO-Audit und das Barrierefreiheits-Audit.

Anfordern

Datenschutz-Check anfordern

Kostenlos. Sie bekommen den Bericht als PDF per E-Mail, in der Regel innerhalb eines Werktags. Keine Rechnung, keine Verpflichtung.

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.

Die Seite, die geprüft werden soll.

An diese Adresse geht der Bericht.

Was Sie bekommen

  • Einen schriftlichen Bericht mit allen geprüften Punkten – auch denen, die in Ordnung sind.
  • Zu jedem Befund eine Einordnung, warum er zählt und was zu tun wäre.
  • Klartext statt Paragrafen – lesbar auch ohne juristische Vorkenntnisse.
  • Das PDF gehört Ihnen. Sie dürfen es weitergeben, auch an Ihren jetzigen Dienstleister.

Wie so ein Bericht aussieht, sehen Sie am Thema Schriften: Der Leitfaden DSGVO und Google Fonts erklärt den mit Abstand häufigsten Befund und wie er behoben wird.

Häufige Fragen

Fragen zum Datenschutz-Check

Was kostet der Check?

Nichts. Die Prüfung läuft automatisiert, deshalb kostet sie uns wenig – und Sie nichts. Geld kostet erst die Behebung, falls Sie uns damit beauftragen wollen. Müssen Sie aber nicht: Der Bericht ist Ihrer, Sie können ihn Ihrem jetzigen Dienstleister geben.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein, und das darf es auch nicht sein. Eine rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls ist Anwältinnen und Anwälten vorbehalten. Wir prüfen technisch: welche Dienste eingebunden sind, wann sie laden, was im Quelltext und in den Server-Antworten steht. Was daraus rechtlich folgt, entscheidet im Zweifel eine fachkundige Prüfung.

Wie lange dauert es?

In der Regel bekommen Sie den Bericht innerhalb eines Werktags. Die Prüfung selbst dauert Sekunden, aber wir sehen uns die Befunde vorher an – damit Sie keine Liste bekommen, in der Fehlalarme stehen.

Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse?

Sie wird ausschließlich dafür verwendet, Ihnen den Bericht zu schicken und Rückfragen dazu zu beantworten. Kein Newsletter, keine Weitergabe, keine automatische Aufnahme in einen Verteiler.

Prüfen Sie auch Seiten, die nicht von Ihnen stammen?

Ja, ausdrücklich. Die meisten geprüften Seiten stammen von anderen Agenturen oder wurden selbst gebaut. Sie brauchen uns dafür nicht zu wechseln.

Was, wenn nichts gefunden wird?

Dann steht das im Bericht, und Sie haben es schwarz auf weiß. Das ist der häufigere Fall, als viele denken – und ein gutes Argument gegenüber Kundschaft und Aufsichtsbehörde.

Und wie steht es um den Rest?

Der Website-Check zum Festpreis ist der schnelle Blick auf Tempo, Barrierefreiheit, Technik und Auffindbarkeit – mit persönlicher Einordnung statt reiner Werkzeug-Ausgabe. Die 79 € rechnen wir bei einer anschließenden Beauftragung vollständig an.

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Am einfachsten über das Kontaktformular – Sie brauchen kein E-Mail-Programm und wir haben Ihre Angaben gleich vollständig. Wir antworten in der Regel am selben Werktag.

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